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Hunde mit Problemverhalten

Welches Verhalten zählt bei den Hunden zum Problemverhalten?

Gerne können Sie sich an mich wenden, wenn Ihr Hund...

 

  • an der Leine unangemessen aggressiv pöbelt

  • übermässig aggressiv gegenüber Menschen und/oder Artgenossen ist

  • vehement Futter, Spielzeug, Sofaplatz oder ähnliches verteidigt

  • territorial aggressiv ist

  • oft und viel bellt

  • hyperaktiv, nervös, unkonzentriert ist 

  • die Wohnungseinrichtung zerstört 

  • nicht alleine zu Hause bleiben kann

  • sehr ängstlich bei lauten Geräuschen, Kindern, Männern, Artgenossen, Umwelteinflüssen, Untergründe, Räumen, Dunkelheit oder ähnlichem ist

  • (wieder oder noch) nicht stubenrein ist 

  • Angst vorm Autofahren hat oder während der Fahrt sehr unruhig ist

  • zu Hause den Tyrannen spielt, insbesondere wenn Besuch kommt

  • Wild, Radfahrer, Jogger, Kinder oder ähnliches Jagd

Ablauf des ersten Termins

 

Mit Hilfe eines Anamnese-Gesprächs im häuslichen Bereich, in dem Vorgeschichte und Ist-Situation in Bezug auf die Mensch-Hund-Beziehung analysiert werden, können wichtige Einflussfaktoren und Auslöser für ein Problemverhalten gefunden werden. 

 

Die Antworten auf z. B. folgende Fragen können von Bedeutung sein: 

  • Wie verhält sich der Hund in seinem Revier? 

  • Wie reagieren Sie darauf? 

  • Wie sieht der Tagesablauf aus? 

  • Welche Regeln und Tabus gibt es? 

  • Hat der Hund Defizite in der Sozialisation? 

  • Spielen vererbte Eigenschaften eine Rolle? 

  • Gab es einschneidende Veränderungen oder Erlebnisse? 

  • Welchen Platz nimmt der Hund im Familienverband ein? 

  • Gibt es gesundheitliche Gründe? 

  • Spielt Überforderung oder Unterforderung eine Rolle? 

  • Welche Erwartungen soll der Hund und das Training erfüllen? etc.

Verhaltenstest...

 

Gegebenenfalls können Verhaltenstests weiteren Aufschluss über die Ursachen eines Problemverhaltens und über Beziehungsstrukturen geben. 

 

  • Wie verhält sich der Hund mit und ohne seinem Sozialpartner? 

  • Wie stark ist die Bindung zu seiner Haupt-Bezugsperson? 

  • Wie verhält er sich bei anderen Bezugspersonen? 

  • Wie reagiert der Hund in Konfliktsituationen? 

  • Wie reagiert er auf bewegte und unbewegte Objekte? 

  • Ist sein Aggressionsverhalten z. B. eher angst-, frust-, lust-, wut-, ressourcen- oder (eher selten) dominanzmotiviert? 

  • Wie schnell erregt sich der Hund, wie schnell beruhigt er sich wieder? etc.

Beratung und Training...

 

Anhand der Analyse-Ergebnisse erfolgt eine eingehende Beratung und es wird ein individuelles Trainings- und Maßnahmen-Paket zusammengestellt. Das Training findet entweder im Einzelunterricht und in Ihrem alltäglichen Umfeld oder auf meinem Trainingsgelände statt.

 

Veränderungen, Konsequenz und Geduld...

 

Das Ziel ist die Ursachen-Behebung eines Problems. Und hier sind sich die Experten einig: 

In den meisten Fällen ist es der Mensch, der meist unbewusst für das Fehlverhalten seines Hundes verantwortlich ist. Sei es durch Missverständnisse in der Kommunikation oder durch Missachten der physischen oder psychischen Bedürfnisse des Vierbeiners. 

Der Hund ist der Spiegel seines Menschen! 

Nur wenn der Mensch bereit ist, etwas zu verändern, kann er auch vom Hund Veränderungen erwarten. Und das bedeutet oft harte Arbeit. Zum einen, weil der Mensch alte Gewohnheiten und Rituale kritisch hinterfragen und in vielen Fällen über Bord werfen muss. Zum anderen, weil der Hund jede Inkonsequenz konsequent ausnutzt. Er wird kein Verhalten unterlassen, wenn er damit zwischendurch Erfolg hatte. Im Gegenteil: Diese variable Belohnung bewirkt, dass sich das Verhalten noch stärker verfestigt. Seien Sie also konsequent, Ihr Hund ist es auch.

 

Und nicht zuletzt: Je länger der Hund ein unerwünschtes Verhalten zeigt, desto länger ist auch der Prozess der Umlenkung in ein Alternativerhalten oder das erfolgreiche Abbrechen bzw. Löschen des Verhaltens. Je nach Situation kann es 100, 1.000 und mehr Wiederholungen einer Übung an verschiedenen Orten und unter unterschiedlichen Bedingungen brauchen, bis der Vierbeiner die gewünschten Verknüpfungen herstellt und die Übung generalisiert. Bringen Sie bitte Geduld mit. 

 

Und ganz wichtig: Bringen Sie Ruhe mit - insbesondere in der Arbeit mit Tieren gilt "In der Ruhe liegt die Kraft"!